Die Parfums der Serien

und ihre Künstler

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Die Idee der Serie "Les beaux arts"

Diese Kunst-Edition "Les beaux arts" ermöglicht es  Ihnen eine persönliche Sammlung der Künste von zeitgenössischen Künstlern und Düften mit in Ihr Heim zu holen.
Diese einmaligen unverwechselbaren Skulpturen, die als Verschluss des 100 ml Parfumflakons dienten, sind streng limitiert, durch ein Zertifikat dokumentiert und vom Künstler signiert. Von Hand gegossen und sorgsam ziseliert und patiniert.

Die Parfums der "Les beaux arts" Editionen, sind (waren) Kompositionen der besten Parfümeure. Diese verwöhnen die Sinne und haben sich mit den Skulpturen zu einer
einzigartigen Symbiose verbunden.

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Tabellarische Aufstellung der Editionen

Künstler                                                                                 Ausgabe

Bruno Bruni Edition: (1) Iride, (4) Fiora, (Sonderausgabe) Clinch
Allen Jones Edition: (2) Shining - Shocking - Sparkling
Miguel Berrocal Edition: (3) Eros
Paul Wunderlich Edition: (5) Diana
Salvador Dalí Edition: (6) Space Venus
Marco Piono Edition: (7) La Dance
Bernhard Paul Edition: (8) Le Parfum [Roncalli]
Ernst Fuchs Edition: (9) Papagena - Papageno, (10) Königin der Nacht
Barry Shiraishi Edition: (11) Romeo - Julia, (18) Love Story
Auguste Rodin Edition: (12) Danaide
Patrizia Guerresi Edition: (13) Aphrodite - Paris
James Rizzi Edition: (14) Four Seasons
Christian Peschke Edition: (15) La Dolce - La Vita
Gustav Klimt Edition: (19) Der Kuss

Editionen No. 1, No. 2 sind ein Bouquet aus samtigen Blüten, Orangen, Mandarinenblättern, Rose und dem süßen berauschenden Duft des Jasmin.
Warme, holzig - exotische Essenzen im Fond bilden die Basis mit Sandelholz, Zedern, Ambra und Moschus.

Editionen No. 3, No. 4 werden umschlossen von einer klassisch, feminin, eleganten Kreation. Eine Komposition aus wertvollen Blütenakkorden, in denen Rosenöl und Iriswurzel besonders hervortreten.

Editionen No. 5, No. 6, No. 7 verschließen eine exotische Kreation von weißen Blüten mit einer spritzig-fruchtigen Kopfnote, die durch eine frische Grünnote abgerundet wird. Ein modernes Parfum, dass die Frau den ganzen Tag trägt. Balsamische Ingredienzien garantieren einen lang haftenden Fond

Editionen No. Sonderausgabe, No. 9 sind ein Unisex Duft mit verschiedenen Facetten. Warme, grüne, würzige Elemente erzeugen zusammen mit einem komplexen Blütenteil eine angenehme maskuline Note, die durch einen transparenten Marineakkord noch unterstrichen wird.
Balsamische Ingredienzien garantieren einen lang haftenden Fond.

Edition No. 8, No. 10 erweckt mit ihrem Parfum alle Sehnsüchte und Träume. Wie das Schauspiel des Circus Roncalli oder die Einzigartigkeit der "Zauberflöte", so soll die Orchidee den Menschen die Ankunft der Götter verkünden. Ein Parfum, das die Sinne betört, süß nach Vanille duftet, aber auch an Flieder, Narzissen und Rosen erinnert.
Die Königin der Nacht, die faszinierendste aller Orchideen, entfaltet ihren Duft und ihre Schönheit nur eine Nacht lang.

 

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Die Künstler


bb.jpg (3023 Byte)Bruno Bruni

Bruno Bruni wurde 1935 in Gradara (Pesaro), Italien, geboren.
1953 bis 1959 studierte er am Istituto d'Arte di Pesaro, ging dann ein Jahr nach London, um anschließend
(1960-1965) seine Studien an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg fortzusetzen. Die Anfänge seines künstlerischen Schaffens standen noch stark
unter den Einflüssen von Georg Gresko, Horst Janssen und auch Paul Wunderlich, dem er die Hinwendung zur Lithografie verdankte. Daneben spielten Eindrücke von Otto Dix, George Grosz und dem sozialkritischen Realismus der 20er Jahre eine Rolle.
1967 erhielt Bruni ein Stipendium des Lichtwerk - Preises der Stadt Hamburg und 977 den Internationalen Senefelder-Preis für Lithografie. Sein Werk wurde durch zahlreiche Ausstellungen weltweit bekannt: Der Künstler behauptet sich international seit
vielen Jahren mit einem unverwechselbaren, facettenreichen Oeuvre, das sich aus Skulpturahlen Werken, Ölgemälden und Grafiken zusammensetzt.

 Besonders die Farblithografie gestattet Bruni dabei während des Entstehungsprozesses ein hohes Maß an Spontaneität und Freiheit. Seine weiblichen
 überschlanken Akte, Stillleben oder zarten Blumenmotive erhalten durch den zeichnerischen Ausdruck ihren erotischen Reiz. Besonders seine
 Blumenstillleben erinnern an die grafischen Naturstudien von Albrecht Dürer. Jedoch geht es Bruni nicht um die detailgetreue Wiedergabe des Motivs,
 sondern um die sinnliche Ausstrahlung der Florahlen Objekte. So dominiert typisch für die Zeichnung die Linie, die sich in einem steten Gleiten und
 Ebenmaß zu befinden scheint. Das Motiv wird durch die Serpentine, die schön geschwungene Schlangenlinie definiert.
Die wenig strukturierte Binnenform lädt zu einem intensiven Nachempfinden der Kontur ein.

Neben einer Auseinandersetzung mit der Renaissance und dem Manierismus sowie surrealen Einflüssen lässt sich in Brunis Werk auch eine Vorliebe
für den Jugendstil erkennen, der besonders in seinem bildhauerischem Werk wieder zu finden ist.

Bruno Bruni ist bekannt als Ästhet unter den Künstlern. Mit seinen Werken will er Anmut, Erotik und Harmonie symbolisieren. Bruni distanzierte
sich in seinen Arbeiten von kurzlebigen, modischen Tendenzen. Er offenbart in seinen Werken vielmehr eine enge Verbundenheit mit einem in der
italienischen Kunsttradition verwurzelten Sinn für ästhetisch-subtile Linienführung und spannungsvoll ausgewogener Komposition.

Brunis Arbeiten spiegeln ein unproblematisches Verhältnis zum körperlich - Sinnhaften wieder. Die Freude an der Schönheit des menschlichen
Körpers prägt sein Werk, bei denen er auf eine naturalistische Wiedergabe verzichtet. Bruni zeigt stattdessen eine vollkommene, rein bildnerische
Wirklichkeit.

Durch ihre anmutige Sinnlichkeit können seine Kunstwerke, die in den Ateliers in Hamburg und Urbino entstehen, zu einer Ruheoase im hektischen Alltagsleben werden.

 

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ef.jpg (3632 Byte)Ernst Fuchs

Fuchs, Ernst (*1930), österreichischer Maler und Graphiker.

Professor Fuchs wurde am 13. Februar 1930 in Wien geboren und studierte von 1946 bis 1950 bei Albert Paris Gütersloh an der dortigen Akademie.
Er gehört mit Erich Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden zu den Vertretern und Mitbegründer der "Wiener Schule des
Phantastischen Realismus". 12 Jahre verbringt Ernst Fuchs in Paris, wo er bedeutende Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau und den
Kreis um Jean-Paul Satre pflegt. Nach seinem Paris-Aufenthalt bereist er verschiedene Länder und zieht sich für Monate in das Kloster Dormitio in
Jerusalem zurück.  Hier beginnt er  sein monumentales "Abendmahl". 1962 kehrte Ernst Fuchs als international anerkannter Maler und Bildhauer in seine
Heimatstadt Wien zurück. Seine von der Mythologie, dem Alten Testament, der Kabbala oder auch von Traumerlebnissen inspirierten Bilder zeigen
unwirkliche Phantasiewelten. Die altmeisterliche Maltechnik, in der seine Gemälde und Radierungen gehalten sind, erinnert an Maler wie
Hieronymus Bosch oder Salvador Dalí und weist Elemente des Wiener Jugendstils und der Malweise des Surrealismus auf. Charakteristisch sind seine
überlangen Gestalten, die an manieristische Figuren erinnern. Dort kauft er die Villa Wagner. 1966 erschien sein Buch Architectura Caelestis.

Seit 1968 entwirft Fuchs auch Kostüme und Bühnenbilder für die Oper und Ballettaufführungen. In den Jahren 1974 - 1978 beschäftigt sich Ernst Fuchs
mit Opernausstattungen wie z.B. "Parsifal" und "Zauberflöte" in Hamburg; "Lohengrin" in München und dem Ballett "Josephslegende" von
Richard Strauss in Wien. In den letzten Jahren fanden zahlreiche Einzelausstellungen, unter anderem "Die Phantasten" im Wiener Künstlerhaus,
 Leipzig, Japan und diverse Retrospektiven in St. Petersburg etc. statt. Die Villa Wagner ist heute ein Privatmuseum, das der Öffentlichkeit zugänglich
ist. Seit Anfang der achtziger Jahre veranstaltet er Multimedia-Ereignisse, in denen er Musik mit gesprochenen Worten und Bildern kombiniert. Dabei
 singt er oft selbst oder rezitiert Gedichte. Fuchs entwirft alle Arten von Gebrauchsgegenständen wie Geschirr, Möbel und Dekorationsstoffe.


Seit 1987 lebt Ernst Fuchs in Monte Carlo.

Zum 100. Geburtstag des Teddybären hat nun Ernst Fuchs sein "Geburtstagsgeschenk" geschaffen: Ein Multiple mit all den Stilelementen, die seine
weltweit bekannten und begehrten Kunstwerke ausmachen. Ein Original Ernst Fuchs, hergestellt von der Firma Steiff®.

[...]" Alle meine Liebe und Verzärtelung [...] gab ich auch an meinen Teddy weiter [...] in meiner Erinnerung ist er unverlierbar gegenwärtig und - von
daher kommt er auch wieder - versehen mit einigen Votivgaben*(1) - die seine Bedeutung für mich verständlich machen. So hält er eine Babuschka im
Arm [...] mit einem Selbstbildnis und einem Portrait meiner Lebensgefährtin Uta bemalt [...]. Im Inneren dieses Muttersymbols befindet sich ein Photo;
das meine Mutter, mich im Arm haltend, zeigt sowie eine Momentaufnahme des kleinen "Ernstis" mit seinem Teddy."     Ernst Fuchs

*(1) Votivbild, ein Genre der Malerei in der Volkskunst. Votivbilder sind seit dem Spätmittelalter bekannt und waren bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitet.
Heute sind sie nur noch in katholischen Gegenden beispielsweise Oberbayerns oder Tirols üblich. Votivbilder wurden als Tafelbilder oder Hinterglasbilder
von anonymen Kunsthandwerkern gemalt und von Gläubigen in einer Kirche aufgehängt, um die Gnade oder Hilfe von Heiligen zu erbitten, ihnen für
erwiesene Hilfe zu danken oder ein Gelübde (meist mit der lateinischen Formel ex voto) zu bekräftigen. Dargestellt wurden in der Regel Gott, einzelne Heilige
oder Maria, deren Jenseitigkeit oft durch einen Strahlenkranz und eine Wolke versinnbildlicht wurde und für deren Darstellung ein dreieckiger Umriss die
verbindliche Form war. Zum Bildprogramm gehörte ferner der Bittende in kniender Haltung oder eine Darstellung des Anlasses (ein Unfall, Naturkatastrophen
wie Überschwemmungen usw.). Gnadenstrahlen verbanden den Bittenden sichtbar mit den angerufenen Heiligen oder der Muttergottes.
Eine Inschrift erläuterte oft das bildlich Dargestellte oder formulierte Wunsch, Dank oder Gelübde.

 

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aj.jpg (2330 Byte)Allen Jones

Allen Jones ist zusammen mit David Hockney und Richard Hamilton einer der Gründer der britischen Pop-Art in den sechziger Jahren. Bekant geworden ist
Allen Jones fuer seine Stark-Kräftigen Farbbilder, von sanfter Erotik bis zu offenen fetischistischen Motiven. Er bevorzugt eine lebhafte Farbskala.
Weltberühmt sind seine Darstellungen von wohlgeformten Damenbeinen, bekleidet in hauchdünnen Strümpfen und hochhackigen Pumps.

Im Laufe der Jahre wurde sein Werk in zahlreichen sehr erfolgreichen Einzelausstellungen in Mailand, Melbourne, Tokyo, Stockholm, Paris usw. gezeigt.
Viele seiner Werke sind Teil größerer Ausstellungen in der Royal Academy London, Staatsgalerie Stuttgart, Museum Ludwig Köln und
Montreal Museum of Fine Arts.

Allen Jones wurde 1937 geboren, lebt und arbeitet heute in London.

 

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sd.jpg (2888 Byte)Salvador Dali

Dalí, Salvador (1904-1989), spanischer Maler und Graphiker. Er gehört zu den bekanntesten, aber auch umstrittensten Vertretern der modernen Kunst,
namentlich des Surrealismus. Jener Kunstrichtung, die durch die Offenlegung des Triebhaften und Unbewussten im Menschen das Bild eines neuen
Menschen in einer neuen Gesellschaft anstrebte

Dalí wurde am 11. Mai 1904 im katalonischen Figueras (Provinz Gerona) geboren. Dalí begann schon im Alter von 10 Jahren mit der Malerei und studierte als
junger Mann an der Kunstakademie der Schönen Künste zwischen 1921 und 1926 in Madrid, wo er jedoch relegiert wurde. Nach unterschiedlichen Stil-
Experimenten u. a. im Bereich der Pittura metafisica in der Manier Giorgio De Chiricos sowie in der Art des Kubismus und Realismus ließ sich Dalí 1929 in Paris
nieder, wo er sich der Bewegung des Surrealismus um André Breton anschloss und – wie auch später – ein exzentrisches Leben führte. Im gleichen Jahr traf er
auf Gala, die Ehefrau Paul Éluards, die in der Folge zu seiner Lebensgefährtin und Muse avancierte. In seiner Pariser Zeit schuf Dalí, angeregt durch die
Psychoanalyse und verstärkt durch eine persönliche Begegnung mit Sigmund Freud (1938), hauptsächlich technisch virtuos gemalte Bilder, in denen in irrational-assoziativen, traumartigen Situationen alltägliche Gegenstände in unerwarteter Form und überraschender Anordnung begegnen, wie die berühmten zerrinnenden Uhren in
The Persistence of Memory (1931, Beständigkeit der Erinnerung, Museum of Modern Art, New York). Besonders umstritten waren seine religiösen Darstellungen, in denen er christliche Symbole provokant profanierte und mit sexuellen Anspielungen durchsetzte.

1940 ging Dalí in die USA, wo er bis 1948 blieb und mit dem Surrealismus brach, um nach eigenen Worten "klassisch" zu werden. Später wandte er sich in
einer Reihe von Bildern wiederum religiösen Themen zu, wie in Kreuzigung (1954, Metropolitan Museum of Art, New York) oder Abendmahl
(1955, National Gallery of Art, Washington). In den fünfziger Jahren kehrte er nach Spanien zurück, wo er bis zu seinem Tod in seiner Geburtsstadt Figueras lebte und arbeitete.
Dalí war äußerst vielseitig. Neben seinen Gemälden schuf er ein umfangreiches graphisches Werk, drehte gemeinsam
mit Luis Buñuel die surrealistischen Filme Un chien andalou (1928; Der andalusische Hund), in dem er auch in einer Rolle als Seminarist auftrat, und L’age d’or (1930), gestaltete die Traumsequenz in Alfred Hitchcocks Spellbound (1945; Ich kämpfe um dich), illustrierte Bücher und entwarf Schmuck,
 Kostüme sowie Bühnenbilder.

Er hinterließ verschiedene kunsttheoretische und literarische Schriften, darunter La vie secrète de Salvador Dalí (1942; Das geheime Leben des Salvador Dalí)
oder Dalí sagt ... (1968). Dalí starb am 23. Januar 1989 in Figueras, wo ihm ein Museum gewidmet ist. Er hinterlässt einen Mythos einer mondänen und
exzentrischen Künstlerfigur

 

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pw.jpg (2958 Byte)Paul Wunderlich

1927 März 10 in Eberswalde ( Mark Brandenburg) geboren, zählt Paul Wunderlich zu den wichtigsten deutschen Künstlern mit hohem internationalen Renomee. Seine Figuren
und Objekte sind mit seiner Malerei und Druckgrafik thematisch vielfältig verbunden. Seine Werke verwandeln die Realität in das Phantastische, wobei sich
die Funktionalität seiner Objekte auch oft sinnvoll im Alltagsbereich erweist. Eine Kunst, die die Grenzen der Wirklichkeit und Phantasie aufhebt.
Paul Wunderlich gestaltet in seinen neusurrealistischen Bildern überwiegend erotische Themen. Dabei bezieht er sich häufig auf mythologische Sagen.
Seine Werke findet man in den bedeutendsten Museen dieser Welt. Neben Picasso und Max Ernst hat kein Maler ein gewichtigeres Werk in plastischen Arbeiten geschaffen. Paul Wunderlich erscheint selten in der Öffentlichkeit. Er lebt zurückgezogen inmitten seiner Kunst in Hamburg und in der Provence.


1945 bis 1951 studierte er in Hamburg.
1955 arbeitete er für Oskar Kokoschka und Emil Nolde als Drucker.
1957 arbeitete er sich in den Umgang mit Lithografien ein.
1961 verlegte er seinen Wirkungskreis nach Paris.
1963 bis 1968 hatte er eine Professur in Hamburg an der Hochschule der Bildenden Künste.
1966  Leda mit dem Schwan
1969 begann er unter dem Einfluss von Salvador Dali mit der Erstellung von Skulpturen und Plastiken aus Bronze.
1969  Das Hohelied Salomos
ab 1978) Ein weiterer Abschnitt seines Wirkens war die Zusammenarbeit mit der P. Rosenthal AG. Paul Wunderlich ist seit
1981 Mitglied der Akademie des Beaux-Arts in Paris. Er lebt in Hamburg und Avignon.

"Venus-Collier" (dieses Collier in Massiv - Sterlingsilber 925 mit einer japanischen Zuchtperle.
Halsreif mit Hakenverschluss. Jedes dieser Exemplare ist nummeriert, signiert, Sonderzertifikat sowie mit dem amtlichen Silberstempel versehen).

"Ginkgo-Collier 1999" (als Hommage an Goethes Gedicht "Ginkgo biloba" gestaltete Paul Wunderlich anlässlich des 250. Geburtstages des Dichters
 dieses Collier. In kunstvoller Handarbeit wurde das Schmuckstück aus massivem Sterlingsilber gefertigt. An einem Reif aus massivem Silberdraht
 schmückt ein stilisiertes Ginkgo-Blatt den Hals der Trägerin. Der Stiel des Blattes wölbt sich elegant nach vorn und wird von einem tiefblauen,
 tropfenförmigen Saphir geschmückt.

Auf der Rückseite des Blattes weist das Collier auf seine kulturelle Vermittlung durch Goethes Gedicht "Gingo biloba" hin. Die mittlere Strophe des Gedichtes
ist dem Schmuck auf der Rückseite in Wunderlichs Handschrift eingeschrieben und schließt mit den Signaturen Goethes und Wunderlichs, als würden sie einen Vertrag zwischen Wort und Bild besiegeln).
 

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mb.jpg (3215 Byte)Miguel Berrocal

Miguel Berrocal, 1933 in Spanien geboren, lebt und arbeitet heute in Verona. Sein "Prinzip der kombinatorischen Elemente" gibt seinen Arbeiten ihre
unverwechselbare Eigenart. Charakteristisch für sein Werk ist die Zerlegbarkeit seiner Skulpturen. Seine Präzision muss man eben bewundern wie den
Reichtum der von ihm gefundenen Formen. Faszinierend wie seine Kunstwerke ist auch seine Vita. Freundschaften mit Giacometti und Picasso prägen seinen Lebensweg.
Zwischen 1970 und 1975 entsteht ein Zyklus von monumentalen Skulpturen und seine weltberühmten Torsi: mystischer Krieger, jeweils um ein Kernstück aus Eisen
konstruiert. Die intellektuelle Jugend der 70er ist begeistert von dieser Formenvielfalt; sein berühmtestes Multiple der "Mikro-David"

wurde in über 200.000 Exemplaren verkauft.

In jüngster Zeit schafft er Bühnenbilder für die Arena di Verona, monumentale Entwürfe für die Expo 92 in Sevilla und das internationale olympische
Komitee. Seine Werke sind Teile großer Ausstellungen in allen internationalen Museen.

 

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mp.jpg (3258 Byte)Marco Piono

Der junge Künstler Marco Piono, 1959 in Berlin geboren, schafft mit seinen Arbeiten eine ungeheuere Sinnlichkeit, die durch ihre Geschmeidigkeit den
Betrachter geradezu einladen und verführen die Form tatsächlich sinnlich, d.h. haptisch wahrzunehmen. Piono arbeitet in Bronce, Granit und vor allem
Marmor. Zu seinen Meistern zählen Sozzi, Angelis und Vangi, um nur einige Persönlichkeiten zu nennen.

In neuester Zeit widmet sich Piono verstärkt der Malerei; er lebt und arbeitet vor allem in Carrara. Zahlreiche Galerien und Museen zeigen heute sein Werk.
1993 und 1995 wurde er jeweils mit dem 1. Preis beim Festival des Arts in Beaulieu-sur-Mer ausgezeichnet.

 

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bp.jpg (3140 Byte)Bernhard Paul

Über 15 Millionen Zuschauer hat Bernhard Paul, das Multitalent, der Schauspieler, Maler, Bildhauer, Architekt, Gründer und Direktor des
Circus Roncalli, aber auch Circus-Clown, bis heute verzaubert. Er hat es geschafft, neben dem traditionellen Familienpublikum auch wieder die Jugend,
 Intellektuelle und vor allem auch Künstler wie Andy Warhol, Keith Haring, Sir Peter Ustinov usw. in das Circuszelt zu locken. Der berühmte
 Cafewagen ist heute ein beliebter Treffpunkt der "Grossen" dieser Welt. Leonhard Bernstein entspannte sich hier, aber auch David Copperfield und
 August Everding.

Wie Bernhard Paul selbst von sich sagt, verfiel er im Alter von fünf Jahren dem Circus. Damals hatte er ein folgenschweres Schlüsselerlebnis, als er eine
 netzbestrumpfte Artistin bewunderte und sich in ihre wunderschöne Beine verliebte.

 

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ar.jpg (3261 Byte)Auguste Rodin

Rodin, Auguste (1840-1917), französischer Bildhauer. Sein Werk war der bedeutendste Beitrag zur Plastik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und von
maßgeblichem Einfluss auf ihre Entwicklung in der Moderne.

Rodin wurde am 12. November 1840 in Paris geboren und studierte dort 1854 bis 1857 an der Ecole Impériale Spéciale de Dessin et de Mathématiques
(heute Ecole Nationale des Arts Décoratifs) bei Henri Lecoq de Boisbaudran. Bereits sein erstes eigenständiges Werk, die Bronzeskulptur Der Mann mit der zerbrochenen Nase (1864), zeichnete sich durch einen damals als provokant empfundenen Realismus aus. 1871 bis 1877 arbeitete er in Belgien gemeinsam mit A. E. Carrier-Belleuse an Bauplastiken für die Brüsseler Börse. Wegweisend für sein künftiges Schaffen wurde eine 1875 unternommene Reise nach Italien,
wo er in Florenz und Rom die Werke Donatellos und Michelangelos kennen lernte, sowie der Besuch der gotischen Kathedralen in Nordfrankreich. Während seiner Tätigkeit als Dekorateur, Ziseleur und Gießer für die Porzellanmanufaktur von Sèvres (ab 1879) machte sich zudem der Einfluss des
 Romantikers Antoine-Louis Barye (1796-1875) und des Realisten Jean-Baptiste Carpeaux (1827-1875) bemerkbar.

Seine erste freistehende Bronzefigur, die allegorische Jünglingsgestalt Das eherne Zeitalter (1876, Musée Rodin, Paris), war hinsichtlich Bewegung und
Muskelspiel deutlich dem Vorbild der Renaissancebildhauer verpflichtet und trug ihm aufgrund ihres Detailrealismus die Anschuldigung ein, Gipsabgüsse
eines lebendigen Modells verwendet zu haben. Um diesem Vorwurf zu entgegnen, schuf er 1878 die Überlebensgrosse Figur Johannes des Täufers (ebenda),
der ein positiveres Echo zuteil wurde.

Nach seiner Rückkehr nach Paris wandte sich Rodins Interesse zunehmend der Wiedergabe seelischer Empfindungen zu, für die er einen malerisch-
impressionistischen Stil entwickelte, der Effekte von Licht und Schatten einbezog und sich zugleich zu einer ungemein expressiven Formensprache bediente. Exemplarisch für diese Stylwandlung sind zwei seiner bekanntesten Arbeiten, die Marmorplastiken Der Denker (1880-1890, am Grab Rodins in Meudon;
spätere Version 1893-1897, Musée Rodin) und Der Kuss (1886). Das Skizzenhafte und Fragmentarische des Bildganzen steigerte Rodin häufig durch die
Reduktion auf einen Torso und arbeitete mitunter nur elementare Züge aus dem Steinblock heraus, wie bei Danaide (1885), Psyche, von der Chimaere
getragen (1907), Pan und Nymphe (1910) oder Die Quelle (1914, alle im Musée Rodin). 1880 begann Rodin mit den Arbeiten am Höllentor, einem monumentalen Bronzeportal fuer das Musée des Arts Décoratifs in Paris. Als Vorlage dienten vorwiegend Szenen aus dem Inferno, dem ersten Teil von
Dante Alighieris Göttlicher Komödie. Die Arbeit an diesem monumentalen, 200 Figuren umfassenden Werk zog sich zwar bis 1917 hin und wurde nicht voll-
endet, jedoch entstanden mehrere Einzelstudien und Modelle zu verschiedenen Segmenten, die durchweg als eigenständige Arbeiten von Bedeutung sind,
wie Der Kuss, Ugolino, Der Denker, Adam und Eva.
Der erste Bronzeguss des Portals erfolgte erst postum (heute im Musée Rodin). 1886 vollendete Rodin die Überlebensgrosse Bronzefigurengruppe der
 Buerger von Calais (1895 aufgestellt). Die Eindringlichkeit der dort dargestellten Gemütsbewegung der Einzelfiguren und ihres Zusammenspiels als
 Gruppe steigerte er noch im Ausdruck, indem er die Plastik direkt auf den Boden stellte und sie so unmittelbar in Augenhöhe des Betrachters rückte.
Mit dieser Arbeit vollzog der Künstler zugleich einen Bruch mit der statuarischen Denkmalsplastik des Historismus und schuf einen neuen Typ, der
auf die bislang vorherrschende Heroisierung verzichtete.

Von subtiler Annäherung an die Person zeugen die zahlreichen Porträtbüsten prominenter Zeitgenossen (Georges Clemenceau, Jules Bastien-Lepage,
Pierre Puvis de Chavannes, Henri Rochefort, George Bernard Shaw, Victor Hugo), die in ihrer Expressivität noch weit übertroffen werden von der
Statue Honoré de Balzacs (1893-1897). Rodin stellte den Dichter im Schlafrock dar und versetzte ihn damit in ein Spannungsverhältnis von Genialität
und Alltäglichkeit, das der damals gängigen Idealisierung der kreativen Künstlerpersönlichkeit widersprach. Vergleichsweise provokant wirkt auch
 heutzutage die Freizügigkeit seiner erotischen Zeichnungen und Aquarelle, zumeist Mädchenakte in lasziven Posen (Akt mit langem Haar, um 1900,
 Musée Rodin).
Erotische Motive und die Darstellung des weiblichen Körpers zählten im Skulpturahlen Werk ebenfalls zu den bevorzugten Sujets (Kauernde, 1882, ebenda).
Rodin hatte zeitlebens mit dem Unverständnis seiner Zeitgenossen zu kämpfen, wurde indessen vor allem durch die Verbindung realistischer und
symbolistischer Elemente im Spätwerk zum Vorbild der jüngeren europäischen Bildhauergeneration. Zu seinen Schülern zählten u. a.
Emile-Antoine Bourdelle, Charles Despiau und Aristide Maillol, sowie Clara Westhoff, die Gattin des Dichters Rainer Maria Rilke. Rilke diente Rodin
vorübergehend als Privatsekretär. In seiner Lyrik finden sich zahlreiche Zeugnisse dieser Begegnung, und er gehörte mit seiner Monographie
Auguste Rodin (1903) zu den Ersten, die den Namen des Bildhauers auch in Deutschland bekannt machten. Eine enge Beziehung, deren menschliche
und künstlerische Problematik erst seit kurzem präsent ist, verband Rodin ein Jahrzehnt lang (1883-1893) mit der Bildhauerin Camille Claudel. Rodin starb
am 17. November 1917 in Meudon bei Paris. Ein großer Teil seines Werkes ist in der dortigen Gedenkstätte und im Musée Rodin in Paris zu sehen.
 Abgüsse des Gesamtbestandes befinden sich im Rodin-Museum von Philadelphia (USA).

„Als Künstler wie als Mensch kommt es darauf an, bewegt zu sein, zu lieben, zu hoffen, zu schauen und zu leben.“ (Auguste Rodin)

 

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Barry_Shiraishi.jpg (2913 Byte)Barry Shiraishi

1938 geboren, Vice Präsident der Royale Miniature Society zeigt sein Meisterwerk > Romeo und Julia <.

Shakespeares berühmtes Liebespaar wird von Shiraishi erfrischend lebendig gestaltet: Beide sind einander innig zugetan und sitzen doch auf zwei getrennten
Sockeln - Ausdruck der Kluft, die die Feindschaft zwischen den Familien für ihre Liebe darstellt.
Seine begehrten Miniaturen werden weltweit mit Leidenschaft gesammelt.

 

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Patrizia Guerresi

1951 in der Provinz Verona geboren, studierte an der Akademie in Venedig. Die berühmtesten Museen und Sammlungen zeigen ihr Werk.
Sie hat ein Atelier in Monteforte d‘Alpone (Verona) und in Mailand. Sie machte ihr Abitur an der Kunstschule N. Nani in Verona und studiert an der Akademie
der Schönen Künste in Venedig.
Ausgehend von konzeptuellen Erfahrungen in der Body Art, verbindet sie ihr eigenes Bild über Fotografie und Bildhauerei mit der griechischen Mythologie.
Später widmet sie sich ausschließlich der Bildhauerei und schafft ganz persönliche Formen.
1979 hat sie ihre erste Einzelausstellung im „Spazio alternativo“ in Rom und in der Galerie Studio Soldano in Mailand.
1982 stellt sie auf der Biennale in Venedig aus. 1983 findet erneut eine Einzelausstellung in der  Galerie Studio Soldano statt.
1984 stellt sie große Kunstharzarbeiten in der Galerie Von Loe in Frankfurt und in der Galerie Apicella in Bonn aus.
1986 wird sie erneut eingeladen, auf der Biennale in Venedig in dem von Arturo Schwartz betreuten Bereich Kunst und Alchimie auszustellen. Im
selben Jahr nimmt sie an der Quadriennale in Rom teil und stellt, in einer Einzelausstellung, neun Bronzeplastiken in der Gallerie Cinquetti in Verona aus.
1989 wird die Plastik „Samuel“ vom Museum für Moderne Kunst in Malo gekauft.
1990 ist sie mit einer Einzelausstellung in der Galerie Bianca Pilati in Mailand vertreten. Im selben Jahr werden drei ihrer Plastiken vom Museo del Parco in Portofino
erworben, wo sie eine Einzelausstellung abhält.
1992 stellt sie eine Installation am Grab der Julia in Verona aus und ist mit einer Einzelausstellung in der Galerie Cinquetti, ebenfalls in Verona, vertreten.
1995 findet eine Einzelausstellung in der Gallerie La Giarina in Verona statt.
1996 ist sie mit der Installation „Lacrime di Allah“ in der Galleria Bianca Pilat in Mailand.
1997 wird eine ihrer Plastiken von der Stadt Orzieri (Sassari) erworben. Im selben Jahr ist sie mit einer Installation im Parco Continental von Santa Margherita Ligure vertreten, organisiert von der Galerie Sant‘Erasmo in Mailand.
1998 ist sie mit einer Einzelausstellung in der Galerie Jean Francoise Mayer in Marseille und mit einem eigenen Raum in der Galerie Kunstverein in Hannover vertreten.

>Aphrodite< und >Paris< sind Sinnbilder einer ewigen und sich ewig wandelnden Schönheit. Ich habe sie mit Formen erfasst, die sanft, weich, rund
und oval geschwungen sind - so als ob sie gerade aus sich selbst heraus geboren würde.

>Aphrodite<, geboren aus dem Wasser und mit ihrem wallenden Haupthaar, das sich wie eine kraftvolle Welle hinab und empor schwingt.
>Paris<, in sich selbst verschlungen; doch mit seinen Armen streckt er sich nach dem neuen Leben aus und hält seiner Geliebten symbolisch eine
Frucht entgegen.

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James Rizzi

Der durch seine 3-D-Druckgrafiken bekannt gewordene Maler, Grafiker und Bildhauer James Rizzi wurde
1950 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, wo er auch seine gesamte Kindheit verbrachte. An der „University of Florida“ in Gainesville besuchte Rizzi zunächst  die Business-School. Nach und nach wandte er sich aber der Kunst zu und machte schließlich
1974 seinen Abschluss in den Fächern Malerei, Grafik und Bildhauerei.  In den ersten Jahren nach seiner Collegeausbildung verkaufte Rizzi seine Druckgrafiken und
Gemälde auf den Strassen von New York (neben dem Museum of Modern Art und dem Metropolitan Museum).
1977 wurde James Rizzi gebeten einige seine Werke in der Gemeinschaftsausstellung „Thirty Years of American Printmaking“ im Brooklyn Museum zu präsentieren, an
der sich auch Andy Warhol, Jim Dine und Roy Lichtenstein beteiligten. Seitdem hat er an unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und feiert Erfolge
in der ganzen Welt.
Neben Gebrauchsartikeln wie T-Shirts, Hüten und Krawatten hat James Rizzi auch zahlreiche Projekte realisiert. So konnte Volkswagen den Künstler
zur Neuerscheinung des „Beetle“ ebenso gewinnen, wie der Verlag Brockhaus für seine aktuelle Enzyklopädie. Zum 40-jaehrigen Jubiläum der
 Fluggesellschaft Condor versah Rizzi eine Boeing 757 mit einer exotischen Schale („Rizzi-Bird“) und stimmte die Urlauber auf die Ferien ein.
Musikposter, CD-Covers und sogar die Olympischen Spiele von Atlanta profitierten von seinen heiteren Bildern. In Braunschweig entsteht zur Zeit im
 Rahmen der EXPO 2000 das erste und einzige „Happy RIZZI-House“.

James Rizzi lebt und arbeitet heute im New Yorker Stadtteil Soho.

>Ich versuche nicht das zu zeichnen, was mein Auge sieht, sondern lasse mich inspirieren von meinem Gefühl. Egal ob ich es verforme oder ausschneide und
so in ein dreidimensionales Format bringe. Ich mag diese leuchtenden Farben und verbinde alles zu einem fröhlichen Miteinander.<

Rizzis Arbeiten findet man heute in über 100 Galerien und zahlreichen Museen in USA, Europa und Fernost. In jüngster Zeit gestaltete er den
>Rizzi Bird< für Condor, drei VW >Beetle< und erhielt Aufträge von der UNESCO, FIFA und zahlreichen anderen internationalen Organisationen.

Exklusiv für die Parfum- und Kunstedition "Les beaux arts" schuf James Rizzi die Skulptur "Four Seasons in New York". Sie zeigt die New Yorkerinnen
in allen vier Jahreszeiten, wie sie jede Jahreszeit genießen und sich je nach Stimmung entspannt, sexy, elegant oder fröhlich geben. Die Skulptur ist in
Kunststein gegossen und mit 30 Farben bemalt.
Weltweit gibt es nur 200 Exemplare davon. Die limitierte Sonderedition enthält zusätzlich einen sandfarbenen Travertin-Sockel und die Verpackung der
Edition ist von James Rizzi handsigniert. Der Duft im Herzen der Skulptur, das Eau de Parfum, ist eine moderne Interpretation des fruchtigen
Chypre-Akkords: Die Kopfnote des Duftes wird durch eine einzigartige, exotische und fruchtige Komposition charakterisiert, während bei der Herznote
die sehr feminine und kostbare, blumige Note dominiert. Eine warme, holzige und exotische Moschusnote rundet diese außergewöhnliche Komposition
ab.
 

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Christian Peschke

Der deutsche Künstler wurde 1946 in Säckingen geboren, wuchs jedoch abwechselnd in Spanien, Frankreich und Stuttgart auf. Bereits als Schüler
erhielt er eine Sondergenehmigung, an der Kunstakademie in Stuttgart zu studieren, und schon mit 21 Jahren schuf er seine erste eigenständige Plastik.
Später entschied er sich jedoch für eine traditionelle Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer und machte sich selbständig. In den 70er Jahren
begegnete er dem Wiener Künstler Rudolf Hausner und realisierte plastische Umsetzungen von Werken von Ernst Fuchs, Salvador Dalí und
Arno Breker. Er entschloss sich  zu einer Karriere als freischaffender Künstler. Er machte sich als Zeichner und Maler, Keramiker und Bildhauer einen
Namen und begeistert das Publikum mit seinen Werken.

Der naturverbundene Künstler will mit seinen Arbeiten verdeutlichen, dass der Mensch nicht Herrscher über die Natur ist, sondern nur ein Teil der
komplexen Harmonie des Universums

1946 in Säckingen geboren, aufgewachsen in Spanien, Frankreich und Stuttgart
1958
bereits als Schüler mit Sondergenehmigung an der Kunstakademie Stuttgart in  in der Klasse von Prof. Gollwitzer
1962
Handwerkerausbildung als Maler und Lackierer; danach selbstständig
1967 
erste Plastik
1970 
erste freie Bildversuche
1976-80
Blocherer-Schule für freie und angewandte Kunst, München
1978 
Freundschaft mit dem russischen Bildhauer Gregor Kruk; Begegnung mit Rudolf Hausner, Wien; plastische Umsetzungsarbeiten für Ernst Fuchs,
Salvador Dali und Arno Breker.

1980-82
Kreativ-Direktor einer Münchner Werbeagentur
1982
Happening auf der ISPO für Uniroyal; Turnschuhrelief
seit 1982
als freischaffender Maler und Bildhauer tätig; es entstehen in Spanien die ersten wichtigen Skulpturen
1985 
dem Zyklus der lebensbejahenden folgt nun ein Zyklus der sozialkritischen Skulpturen; es entsteht die "Lebenslinie", ein 10m langes taktiles Objekt
1986 
plastische Wandgestaltung für McKinsey, München
1987
Umsetzung der "Tänzerin" und "Springende" vom Modell zur Großplastik
1988
Es entstehen die ersten abstrakten Skulpturen; Suche nach neuen Werkstoffen
1989
Reportage über die "Dicken" von Chr. Peschke in MONA LISA, ZDF; Gestaltung des "Fuchs" -Kulturpreises für die Fa. Fjaellraeven;
Gestaltung des Bayerischen Skipreises "in Form" für den Bayerischen Skiverband, den u.a. Willi Bogner, Walter Demel und Fritz Wagnerberger
verliehen bekamen

1990 
Umsetzung der "Ohnmacht" zur Großplastik
1991
In den Jahren 1991-1995 entstehen zahlreiche Großplastiken, Bilder und Goldschmiedearbeiten
1996
Ausstellung in Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Christine Esswein
1997
Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Italien bis 1999
1999
Ausstellung in der "Akademie Schloss Seeheim" in Konstanz
2000-02
Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2001
Entstehung des Wandreliefs für das Hotel Mirabell in Olang Südtirol
2002
Entstehung verschiedener Großplastiken, u.a. für Biennale Monte Carlo
2003
Entstehung einer Großplastik, anlässlich des 30-jaehrigen Bestehens des "Club Allemand International, Monte Carlo" als Geschenk an
S.A.S. LE PRINCE SOUVERAIN - RAINIER III DE MONACO

In den Jahren 1982-98 entstehen neben zahlreichen Gemälden, Zeichnungen, Keramiken und Goldschmiedearbeiten ca. 90 Plastiken, darunter auch zahlreiche Großplastiken

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Gustav Klimt

Gustav Klimt, einer der wichtigsten Repräsentanten der Jugendstil-Malerei, schuf ein Werk, das aus der Spannung zwischen Figur und dekorativem
Ornament lebt.
Häufig gehen beide eine fast unauflösliche Verbindung ein wie in "Der Kuss" (1908, Wien, Österreichische Galerie) oder »Salome (Judith II)" (1909, Venedig,
Gallerie Internazionale d'Arte Moderna). Dennoch bleibt das Spannungsmoment erhalten, das auch aus der Kombination von Elementen des
Symbolismus und Jugendstils mit surrealen Komponenten erwächst. Klimts Kompositionen tendieren zu starker Flächigkeit; ornamentale und figurale
Motive sind im wesentlichen auf einer Bildebene vereint. Für Klimts Frauenfiguren ist eine dekadent-morbide Erotik charakteristisch. Die Betonung des
oft mosaikartig gesetzten Ornaments und die genaue Charakterisierung des Gegenstands vor allem in Porträts (Einfluss S. Freuds) heben sein Werk über
das der meisten Jugendstil-Maler hinaus (z. B. "Margarete Stonborough-Wittgenstein", 1905, München, Neue Pinakothek). Klimt beeinflusste Künstler
wie Egon Schiele, Oskar Kokoschka und später Friedrich Hundertwasser sowie die Wiener Schule des Phantastischen Realismus (E. Fuchs). Neben den
Figuren  und Porträts schuf Klimt Landschafts - Darstellungen, in denen er impressionistische und symbolistische Prinzipien unter Einsatz von
Lichteffekten  zusammenführte (z. B. "Mohnwiese", 1907, Wien, Österreichische Galerie).

1862  14. Juli: Gustav Klimt wird in Baumgarten bei Wien (heute eingemeindet in Wien XIV, Linzer Strasse 247) als Sohn des Ziseleurs Ernst Klimt
und dessen Frau Anna (geb. Finster) geboren.
1876-1883  Ein Stipendium ermöglicht ihm das Studium an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien.
1877  Sein Bruder Ernst Klimt (1864-1892) tritt in dieselbe Schule ein.
1879  Mitarbeit am Festzug von Hans Makart zu Ehren der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares
1880-1883 Gründung der "Kuenstlerkompanie": Gustav Klimt und sein Bruder Ernst, sowie Franz Matsch, gemeinsames Atelier in der
Sandwirtgasse 8, Wien VI.

Gustav und Ernst Klimt erhalten zusammen mit ihrem Kommilitonen Franz Matsch (1861-1942) die ersten Aufträge für Decken- und Theaterdekorationen
in Wien, Fiume (Kroatien) Karlsbad (Boehmen) und Reichenberg.
1883  Die beiden Brüder und Matsch beziehen ihr erstes gemeinsames Atelier in Wien.
1885  Neben Arbeiten für das Nationaltheater in Bukarest übernimmt die Ateliergemeinschaft die Deckengestaltung in der Hermesvilla der Kaiserin Elisabeth (1837-1898).
1886  Während der Arbeiten am Wiener Burgtheater steht für Gustav Klimt die Auseinandersetzung mit der Monumentalmalerei im Vordergrund.
1888  Nach Abschluss der Arbeiten am Burgtheater verleiht Kaiser Franz-Joseph I. den Brüdern Klimt und Franz Matsch das goldene Verdienstkreuz
für Kunst.
1889  Gustav Klimt reist durch Europa. Er besucht Triest, Venedig und München.
1890-1900  Auf der Suche nach einem eigenen Stil entfernt er sich von der traditionellen Malweise der Akademien.
1891  Klimt wird Mitglied der "Genossenschaft bildender Künstler Wiens" und steht damit zwischen neuerungsfeindlicher Tradition und
fortschrittlicher moderner Kunst. Er begegnet Emilie Flöge. Sie wird seine Lebensgefährtin in einer platonischen Beziehung. Zahlreiche uneheliche
Kinder bezeugen aber Beziehungen zwischen dem Maler und seinen Modellen.
1892  9. Dezember: Sein Bruder stirbt. Um seinen eigenen Stil zu finden, beendet Klimt die Arbeitsgemeinschaft mit Matsch. Übersiedlung in das Atelier Josefstädterstrasse 21, Wien VIII
1894  Das Unterrichtsministerium erteilt dennoch beiden Künstlern (Matsch) den Auftrag, Entwürfe für die Deckendekoration der "Aula Magna" der Universität Wien auszuführen. Beginnende künstlerische Entfremdung zwischen Klimt und Matsch.
1896  Bei den Arbeiten konzentriert sich Klimt auf drei monumentale Deckenbilder mit der allegorischen Darstellung der drei Fakultäten "Jurisprudenz", "Philosophie" und "Medizin".
1897-1899  Klimt ist Mitbegründer und erster Präsident der Wiener "Secession". Die neue Künstlervereinigung fordert die Freiheit für Kunst und Kuenstler von staatlicher Einmischung. Publizistisches Organ der "Secession" ist die Zeitschrift "Ver Sacrum".
1898-1900  Intensive Arbeit in der "Secession". In dieser Zeit entwickelt Klimt eine fast expressionistische, flächig-ornamentale Darstellungsform,
die an Mosaiken erinnert.
Seit diesem Jahr verbringt Klimt die Sommermonate im oberösterreichischen Salzkammergut (zumeist am Attersee). Es entstehen seine ersten Landschaftsbilder.
1899 Gemälde "Schubert am Klavier", gilt als eines seiner populärsten Gemälde zu Klimts Lebzeiten (1945 verbrannt).
1900  Auf der Pariser Weltausstellung erhält die "Philosophie" die Goldmedaille. Es kommt zu einem Kunstskandal (die 3 Fakultätsbilder, die ebenso zu seinen absoluten Hauptwerken zählten, sind 1945 verbrannt)
1901  Das Professorenkollegium der Wiener Universität lehnt die Fakultätsbilder als hässlich, pornographisch und dem geforderten Programm nicht entsprechend ab.
1902  Anlaesslich der Ausstellung von Max Klingers "Beethovenstatue" schafft Klimt seinen "Beethovenfries", der in der Presse polemisch diskutiert wird. 7. Juni: Klimt lernt Auguste Rodin kennen, der den "Beethovenfries" bewundert. Beginn einer lebenslangen Freundschaft mit der Modesalonbesitzerin Emilie Flöge. 14. Ausstellung der Secession: Beethovenfries.
1903  Reise nach Ravenna, Venedig und Florenz. Das Unterrichtsministerium erwägt die spätere Überführung der Fakultätsbilder in die "Moderne Staatsgalerie".
1904-1910  Fuer das Privatpalais eines belgischen Industriellen erarbeitet Klimt Werkvorlagen für einen Wandfries, der nach dem Auftraggeber
Stoclet benannt wird.
1905  Unterschiedliche Meinungen zwischen Naturalisten und Stilisten über die Zukunft der "Secession" führen innerhalb der Vereinigung zur
Spaltung. Klimt tritt daraufhin mit anderen Künstlern
(Josef Hoffmann, Otto Wagner, Kolo Moser u.a) aus der Vereinigung aus. Als sich die Debatten
über den künstlerischen Stil der Fakultätsbilder zum öffentlichen Streit ausweiten, verweigert Klimt die Auslieferung seiner Werke an das Unterrichtsministerium und erstattet das bereits gezahlte Honorar zurück.
1906  Mit dem Bildnis "Fritza Riedler" entsteht das erste Porträt seiner "goldenen Periode", die ihren Höhepunkt im Bild "Der Kuss" findet. Der Stil
erinnert an frühchristliche Mosaiken und Ikonen, die Klimt in Italien gesehen hat. Die zahlreichen erotischen Frauendarstellungen in dieser Zeit
verweisen auf die Verehrung und den Einfluss des weiblichen Geschlechts auf seine Kunst.
1907  Erstes Zusammentreffen mit dem Expressionisten Egon Schiele, der von Klimts Werken nachhaltig beeinflusst wird. Gemälde der Kuss. Gilt als
eine der Ikonen des Wiener Jugendstils
1908/09  Klimt organisiert zweimal die "Kunstschau". Die Ausstellungen, auf denen er mit eigenen Bildern beteiligt ist, bieten ein Forum für moderne Wiener Kunst.
1911  Auf der Internationalen Kunstausstellung in Rom erhält er den ersten Preis für sein Gemälde "Tod und Leben". Neben zahlreichen Ehrungen empfängt seine Kunst, die im Einklang mit der Musik Gustav Mahlers und den Thesen Sigmund Freuds stehen, auch viel Kritik. Übersiedlung in sein neues Atelier in der Feldmühlgasse
1912  "Allee im Schloss Kammer am Attersee" "Adele Bloch Bauer II"
1913 Kijiro Ohta, japanischer Maler, besucht Klimt. Bericht 1914 in der Zeitschrift "Bijutsu Shinpo" (dt.: Kunstneuigkeiten). (Nachzulesen in der Publikation des Vereines Kijiro Ohta & Gustav Klimt)
1915 "Unterach am Attersee"
1916  Mit Schiele, Oskar Kokoschka und Anton Faistauer (1887-1930) nimmt Klimt an der Ausstellung des "Bundes Österreichischer Künstler" in der Berliner Secession teil.
"Tod und Leben", für das Gustav Klimt 1911 in Rom bei der internationalen Kunstschau den ersten Preis erhält, wird in der Feldmühlgasse umgearbeitet
1917  Klimt wird zum Ehrenmitglied der Akademien der Bildenden Künste in Wien und München ernannt. "Adam und Eva"
1918  6. Februar: An den Folgen eines Schlaganfalls stirbt Gustav Klimt in Wien.

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Stand 17. Juni 2008